Fingerspiele für Kids und Baby

Fingerspiele
Bildquelle: Billion Photos / shutterstock.com
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Sie haben eine magische Wirkung – die Fingerspiele. Sie machen aus traurigen – fröhliche Kinder, aus trotzigen –  neugierige Kinder und kleine Zappelphilippe werden ruhiger. Das war schon immer so … und sie sollten deshalb auch heute im Alltag unserer Kinder auf keinen Fall fehlen.

Warum sind Fingerspiele für Kids wichtig?

Kinder beobachten die Bewegung der Finger und hören den entsprechenden Text dazu. Auf diese Weise werden die Sinne der Kinder angeregt. Gleichzeitig fördert diese Art der Beschäftigung die Sprache und die Feinmotorik. Fingerspiele in der Krippe, im Kindergarten oder zu Hause gehören in den Kinderalltag. Das Nachsprechen und Nachspielen begeistert die Kinder und macht einen Riesenspaß.

  • Fingerspiele regen das Beobachten der Bewegungen, Hören und Nachsprechen an.
  • Der Wortschatz der Kinder wird auf spielerische Weise erweitert.
  • Die Kinder entwickeln Freude am Hören und Wiedergeben.
  • Die Konzentration der Kinder wird gefördert.
  • Die Texte und die Bewegungen werden auswendig gelernt und wiedergegeben.
  • Es baut sich eine intensiviere Beziehungen zwischen Bezugsperson und dem Kind auf.

Was ist zu beachten?

  • Der Text muss dem Vorsprecher bekannt sein.
  • Pausen an falscher Stelle bringen die Kinder durcheinander. Damit geht die Faszination des Fingerspiels verloren.
  • Mit der Nachahmung entwickeln die Kinder ihre Motorik weiter.
  • Die Kinder erleben einen Sprachrhythmus.
  • Da die Kinder die Sprache in Bewegung umsetzen müssen, wird ihr Gedächtnis trainiert.
  • Die Gesichter der Kinder beobachten. Durch veränderte Stimmlagen kann man Spannung herausnehmen.
  • Fingerspiele regelmäßig wiederholen. Die Kinder wollen sie wieder und wieder machen.

Fingerspiele gibt es zu verschiedenen Gelegenheiten, Anlässen oder Jahreszeiten. Ebenso zu zahlreichen Themen oder Festen.
Der absolute Fingerspielklassiker ist der von „Himpelchen und Pimpelchen …“ An diesem Fingerspiel hatten bereits viele Generationen ihren Spaß. Doch es gibt noch mehr.

Fingerspiele Texte und Anleitungen

Hier finden Sie die Texte der Fingerspiele inklusive Anleitung:

Berührungsspiele

Die spielerische Wiederholung von Reimen, gemeinsam mit Berührung und Bewegung, gibt den Kindern Sicherheit. Sie machen aktiv mit. Das kann bereits beim Wickeln oder Baden im Babyalter beginnen. Das Baby leicht am Bauch kitzeln, an den Handflächen oder an den kleinen Füßen. Dazu passt prima der Reim: „Da hast du einen Taler, geh auf den Markt …“
Ein weiteres schönes und bekanntes Berührungsspiel ist: „Hoppe hoppe Reiter“ oder „Das ist der Daumen“.
Besonders lustig wird es, wenn auch andere Körperteil mit einbezogen werden. Ein schöner Spiel da zu ist: „Guten Morgen ihr Füßchen, wie heißt ihr denn?“

Abzählreime

Kinder verwenden gern Abzählreime, weil sie jemanden bestimmen können. Derjenige muss dann eine kleine Aufgabe lösen. Mit witzigen Abzählreimen können Kinder spielerisch viele Fähigkeiten trainieren. Hand-Auge-Koordination, Aussprache und Zählen. Die Abzählreime bzw. Auszählreime machen immer jede Menge Spaß. Bekannt sind: „Angsthase, Pfeffernase …“, „Auf einem Gummi-Gummi-Berg …“, „Ich und du, Müllers Kuh …“, „Sauerkraut und Rüben …“

Tischspruch

  • Der Tischspruch „Zwei Elefanten, die sich gut kannten, hatten vergessen die Jause zu essen …“ gibt Kindern den Start zum gemeinsamen Essen. Ab da wird in Ruhe gegessen und nicht mehr am Tisch gekaspert.
  • Ein Tischspruch der von jedem Kind einfach zu merken ist, weil er niedlich ist: „Mäuschen komm aus deinem Häuschen, iss fein Dein Butterbrot …“
  • Beim Piraten-Tischspruch muss erst gezählt und dann darf gegessen werden. „10 Piraten mit hungrigen Magen …“

Handspiele

Fingerspiele sind weit über die ersten Lebensjahre hinaus noch beliebt. Auch größere Kinder spielen sie noch mit Begeisterung. Kinder erfinden zu Reimen oder Liedern selbst ganz schnell auch eigene Bewegungen. Das Gesprochene wird von ihnen emotional unterstützt. Handspiele sind nicht nur witzig, sie regen auch die Fantasie an.

– Mit Fingerpuppen

  • Der Vorhang geht auf für den Riesenspaß. Kinder lassen sehr gern verkleidete Finger zu kurzen Reimen oder kleinen Geschichten tanzen. Als Kasper, Ritter, Hexe, Prinzessin oder mehr verstecken sich die kleinen Finger, fauchen, tanzen oder krabbeln.
  • Fingerpuppen sind ein klasse Bastelspaß, egal ob sie aus Papier, Filz oder gestrickt sind. Bunt müssen sie sein und für eine spannende Theaterzeit bei und mit den Kinder sorgen. Fingerpuppen sind ein praktischer Begleiter für Unterwegs, beim Arztbesuch oder für eine Gute-Nacht-Geschichte.
  • Sind die Kinder schon etwas älter, dann können sie selbst in die Rolle des Puppenspielers schlüpfen. Durch das Nachspielen von Alltagssituationen lernen die Kinder die Rollenmuster zu verstehen.

Fingerspiele – Fingerstempel

Das Malen mit den Fingern macht einfach Spaß! Fingerstempeln ist eine ganz einfache Maltechnik. Selbst für kleinere Kinder ist sie gut geeignet. Benötigt wird dafür nur etwas Finger- oder Wasserfarbe und Papier. Die Finger werden in die Farbe getaucht. Sie kann aber auch auf die Finger pinseln werden. Sind die Finger bunt, dann einen Abdruck auf das Papier drücken. Fertig!
Alternativ können es auch bunte Stempelkissen benutzt werden.
Beim Papier empfiehlt es sich, lieber ein etwas dickeres zu verwenden. Das Blatt Papier wellt sich dann nicht so schnell.
Ist die Farbe trocken, können die kleinen Kunstwerke mit Gesichtern, als Tiere oder bunte Munster vervollständigt werden.
Soll die Farbe gewechselt werden, sollte ein feuchter Lappen zum Fingerabwischen bereit gelegt sein.

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