Babyschwimmen – die Wohlfühlstunde im nassen Element

Babyschwimmen
Bildquelle: YanLev/Shutterstock.com
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Babyschwimmen – der Wasserspaß ist für Mama, Papa und Kind. Die meisten Babys quietschen vor Vergnügen und genießen die schaukelnden Wasserbewegungen. Das Planschen macht allen viel Spass und das Baby lernt fast nebenbei eigene Fähigkeiten zu entdecken. Aber lernt das Baby wirklich schwimmen? Muss man für den Spaß einen Kurs besuchen? Worauf sollten Sie unbedingt achten? Hier gibt es die Antworten darauf …

Was ist Babyschwimmen?

Babyschwimmen ist keine Modeerscheinung. Im Jahr 1968 begann an der Sporthochschule Köln eine Studie, deren Ergebnis belegt, dass durch eine gezielte Bewegungsschulung in den ersten zwei Lebensjahren die späteren Bewegungsfertigkeiten nachhaltig gefördert werden.

Allerdings führt der Begriff „Schwimmen“ oft in die Irre. Eigentlich handelt es sich um eine Vater-Mutter-Kind-Gymnastik im Wasser, die die kindliche Entwicklung fördert.

Das gilt besonders für:

  • Herz-, Kreislauf- und Atemtätigkeit
  • verbessertes Gleichgewichtsgefühl
  • Motorik und Körperbeherrschung
  • es beugt Infektionen vor
  • Haltungs- und Bewegungsstörungen werden gebessert

Was wird im Kurs vermittelt?

In einem Kurs werden dem Baby auf spielerische Weise gymnastische Übungen und Bewegungen im Wasser angeboten. Schwimmen erlernt es dabei nicht. Aber dem Baby wird die Angst vor dem nassen Element genommen und es wird später mit dem Wasser vertrauter umgehen. Damit ist das Babyschwimmen eine gute Grundlage, um das „richtige“ Schwimmen zu erlernen.

Ab wann ist Babyschwimmen möglich?

Bereits ab dem 4. Lebensmonat kann das Baby mit den Eltern teilnehmen. Die etwas zu früh geborene Kinder sollten erst später zum Babyschwimmen gehen.

Als Richtwert gilt:

  • Kinder müssen ihr Köpfchen schon allein halten können
  • Kinder ab 4 Monaten, normales Gewicht, Wassertemperatur 32°C
  • Kindern unter 4 Monaten, höchstens 10 bis 15 Minuten im Wasser
  • Kinder ab 1 Jahr ca. 40 Minuten im Wasser

Wichtig: Der Spaß sollte immer im Vordergrund stehen.

Wenn sich das Baby nicht wohl fühlt …

Anzeichen für das Unwohlsein des Babys im Wasser können sein:

  • Fängt an zu zittern, zu quengeln oder zu frieren.
  • Wird quengelig und fühlt sich nicht mehr wohl.
  • Bekommt die typischen blauen Lippen.

Wenn das der Fall ist, sollte das Baby aus dem Wasser genommen, sorgfältig abgetrocknet, warm eingewickelt werden und etwas warmen Tee zu trinken bekommen.

Wo ist Babyschwimmen möglich?

Die Kurse finden in Hallenbädern in einem Becken mit sehr warmem Wasser oder in den Schwimmbereichen von Krankenhäusern/Reha-Kliniken statt.

Was der kleine Schwimmzwerg braucht:

  • ein kleines Wasserspielzeug
  • zum Schwimmen eine Schwimmwindel und eventuell eine Badehose
  • zwei Handtücher und ein Bademantel
  • Babyduschgel für davor und danach, um das Chlorwasser abzuspülen
  • Hautpflegecreme
  • frische Windeln und Wickelsachen
  • ein warmes Getränk und das Fläschen oder den Brei – schwimmen macht hungrig!

Hinweis: Die letzte Mahlzeit sollte etwa eine Stunde vor dem Schwimmen gewesen sein.

Das geht aber nicht

Sie sollten die Schwimmstunde absagen, wenn der kleine Wasserzwerg oder die Begleitperson von

  • Ohrenentzündungen
  • Augenentzündungen
  • Durchfall
  • Fieber und erhöhter Temperatur, Erkältungskrankheiten
  • ansteckende Kinderkrankheiten betroffen sind.

Ihr Kind ist bereits größer und möchte schwimmen lernen und sein erstes Schwimmabzeichen machen? Hier finden Sie alle Infos:

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